Allgemein, Betrachtungen

Toleranz – eine kindliche Fähigkeit mit himmlischen Folgen?

Zitat des Monats:
Toleranz ist immer und überall eine Frage der inneren Selbstbefreiung. (Herder)

Wer träumt nicht von Freiheit und Toleranz für sich selbst und alle anderen Menschen? 
Warum ist es scheinbar so schwer, frei zu sein und Toleranz zu üben? Weil unsere Fesseln 
in uns selbst stecken. Unsere Ängste und negativen Selbstbilder sind es, die uns halten und 
mutlos machen. Und so beneiden wir die, die es wagen, ihren eigenen Weg zu gehen. 
Neid macht intolerant. Wir sind intolerant immer dann, wenn andere uns zeigen, dass sie mutig 
und selbstbestimmt leben. Anders sein, das ist ein Wunsch, den viele sich versagen. 
Sie versagen sich diesen Wunsch und werden damit zu „Versagern“. 

Dieses Versagen kann auf die oben erwähnten inneren Fesseln zurück gehen. Oder einfach 
auf Fantasielosigkeit und fehlende Eigenliebe. Hier gilt das Gebot der Kindlichkeit in der 
eigenen Seele. 
Wer Kind genug ist, sich zu lieben, sich selbst spannend zu finden, erforschen zu wollen 
und sich zu bewegen, der ist kein „Versager“. 
Und wer seinen eigenen Erfolg feiern kann, wird viel leichter Toleranz leben können als der, 
der sich und seine Seele in einem Korsett 
einsperrt. Hier greifen wir zurück auf Jesus von Nazareth, der den sehr weisen Spruch prägte: „
Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder, werdet ihr das Himmelreich nicht schauen können.“ 
Also sollten wir unsere innere Selbstbefreiung in Angriff nehmen und uns selbst wieder arglos 
und liebend begegnen wie als Kind. 

Nur dann können wir das himmlische Gefühl der Toleranz leben und erleben. 
(Quelle: Stefanie Glaschke, Hexenpost Januar 2015 https://hexenpost.wordpress.com/)
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Betrachtungen

Über die Motivation, zu demonstrieren

Gestern war es endlich so weit. Die Installation mit 50 Stühlen war aufgestellt und wurde den BürgerInnen der Stadt Aschersleben präsentiert. Jetzt können sie lustwandelnd betrachten, was die Kinder und Jugendlichen gefertigt haben. Außerdem haben die Stühle etwas zu erzählen. Die meisten tragen Zitate zu den Themen „Demokratie“ und „Toleranz“.

Es gab ein recht großes Medieninteresse, mdr, saw und auch die MZ waren vor Ort. Gut, dass Musik und Punsch ein wenig zum Verweilen einluden. Besonders schön war zu sehen, dass auch Lehrer, Lokalpolitiker und der OB sich die Sache einmal aus der Nähe anschauen wollten.

In den vielen Gesprächen wurde deutlich, wo es hakt mit den Werten. Diese Installation ist ein Zeichen für etwas. Sie ist nicht gegen etwas gerichtet. Die Stühle weisen nur auf positive Werte hin und prangern keine Missstände an. Das macht sie schon fast uninteressant. Es fehlt der Grund für diese Aktion. Doch hier muss der Hebel angesetzt werden. Ein Grund zur Bewegung, eine Motivation muss und darf nicht immer Gegenwehr sein. Es gilt, das Gute zu bewahren, wenn es vorhanden ist. Es ist wichtig, zu halten und zu pflegen, was Bedeutung hat. Nicht nur die Demonstration gegen Billiglöhne, Rechtextremismus und Krieg sind sinnvolle Handlungen. Sie entbehren der Weisheit. Sicher, der Protest, das klare NEIN zu Umständen, die nicht gewollt und menschenfeindlich sind, ist wichtig. Doch dieser Protest wäre weniger notwendig, wenn auch ein klares JA geäußert würde. Wir sollten wieder lernen konstruktiv zu denken und zu handeln. Die Verneinung mag kraftvoll sein, doch kraftvoller sind das aktive Leben und Zeigen dessen, was gut ist. Schließlich gilt: Worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, das wächst. Hier knüpft die Stuhlinstallation an. Wir zeigen, was wir wollen. Wir zeigen, dass Raum für Demokratie und Toleranz vorhanden sind. Und das jetzt, bevor es zu spät ist. Wo Demokratie und Toleranz einen Platz einnehmen, ist für Kriegtreiberei, Propaganda und Feindbilddenken kein Raum.

Wir wollen weiter demonstrieren, für Demokratie und Toleranz. Wir arbeiten mit Museen, Schulen, Unternehmen und Kirchengemeinden zusammen. Aber auch Privatleute können das Programm unterstützen bzw. in Anspruch nehmen. Eine kurze Nachricht reicht, um weitere Infos zu erhalten.

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Betrachtungen

Können wir überhaupt noch netzwerken?

Es gibt viele von uns. Viele Akteure, Künstler, Autoren und Denker, die sich mit den Werten befassen und sie erhalten wollen. Doch wir alle leben in der gleichen Welt. Wir leben in der Diktatur des Materiellen, unsere Zielgruppe sind Menschen aus dieser Welt und die Bedingungen sind denkbar schlecht. Die fehlende Werteerziehung und Werteorientierung macht denen zu schaffen, die auf Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit setzen. Können wir unsere eigenen angestrebten Werte in dieser Welt eigentlich noch leben? Derzeit ziehen wir von unserem Standort in Alsleben aus, um mit der Ausstellung „Ein Platz für Demokratie und Toleranz“ ein Zeichen für Werte zu setzen. Es ist ganz einfach. Kinder und Jugendlich werden für einige Stunden vom PC gelockt und befassen sich mit den großen Dichtern und Denkern, die unsere Kultur geprägt haben. Das Ergebnis wird im Upcycling-Verfahren präsentiert. Danach können Erwachsene die Arbeit der jungen Akteure bewundern und für ihre eigene Werteorientierung nutzen. Das ist der eine Teil der Aktion. Der andere Teil ist ebenso leicht. Für die Idee und die eingesetzte Zeit müssen wir so entschädigt werden, dass wir leben können. Aber es hakt. Wir würden überall gratis arbeiten, nur um dieses Zeichen zu setzen. Das wäre aber indirekt verboten, denn dann könnten wir unsere Rechnungen nicht bezahlen. Arbeiten wir aber gegen Bezahlung, haben wir die Grenzen zu beachten. Die Grenzen des Marktes, Grenzen einer künstlichen Institution, die nur dazu dient, ein Zahlensystem aufrecht zu halten. Und schlussendlich ist das Ziel dieses Systems, dass einige wenige Menschen ihr Geld mehren. Wir müssen also so arbeiten, dass andere Menschen ausreichend Papierscheinchen und Metallstückchen bekommen. Das ist unsere Eintrittskarte. Ohne diese Eintrittskarte spielen wir nicht mit. Ich bin überzeugt von der Notwendigkeit und dem hohen menschlichen Nutzen dieser Aktion. Doch diese Aktion bringt keinen materiellen Mehrwert. Der Wert ist ideell. Die Menschen denken, fühlen, reflektieren. Als Ergebnis gibt es kein Auto und keine Edelklamotte sondern Menschlichkeit. Wir arbeiten also nicht für Status sondern für eine (Ein-)Stellung. Und das ist schwer. Wem geht es ebenso? Wer kann sich Kooperationen vorstellen? Wer mag dieser Aktion dazu verhelfen, möglichst oft durchgeführt zu werden? Wer lädt den Workshop zu sich ein oder vielleicht auch einen Vortrag oder die Ausstellung? Und wofür? Gegen Provisionen, wie es innerhalb dieser Realität üblich ist? Oder im Tausch gegen etwas anderes, wichtiges? Diese Fragen und Aufgaben werden dazu führen, das Aktionen mit ideellem Wert verschwinden und die Kunst sich kommerzialisiert. Das ist schon weitgehend geschehen, wir merken es an Computermusik und Plastikbildern. Aber es darf nicht geschehen. Kunst entwickelt sich und Kunst entwickelt eine Gesellschaft. Kunst muss unbedingt frei sein von materiellem Druck. Deshalb brauchen Künstler kein Netzwerk zur Vermarktung sondern ein Netzwerk der Solidarität. Wir brauchen eine Bewegung, die präsent ist. Ich denke seit vielen Wochen darüber nach. Deshalb gibt es das Haus der Werte. Wir brauchen Raum und so viel Wirkung wie die Wirtschaft sie hat. Haben wir die Kraft? Wir kann das gehen? Wer wie ich diese Vision nicht aufgeben will, darf sich gern bei mir melden. Ich bin überzeugt, dass wir von Monsato und Nestlé und all den anderen lernen sollten. Wir sollten uns zu einem einzigen großen Organismus verbinden. Und wenn die Künstler sich nicht mehr billig einkaufen lassen, dann wird der Wert ihrer Arbeit wieder so sein, wie es sich gehört. Wer einen Künstler nicht wertschätzen will, der sollte ihn auch nicht nutzen. Wir sind überall. In jedem Werbeprospekt, auf Events für Autohäuser etc. Wir werden genutzt, zur Profilpflege und als Beruhigung für das soziale Gewissen. Was würde passieren, wenn die Geldwelt auf uns verzichten müsste? Würden ihre Kunden noch so fleißig Weihnachtseinkäufe machen, wenn unsere kunstvollen Fotos, Designs und Dekorationen nicht mehr da wären? Wenn die Geldwirtschaft mit dem werben müsste, was sie selbst kann, mit Geld nämlich? Wer nicht geschätzt wird, hat kein Selbstwertgefühl. Das ist eine Tatsache, der sich alle stellen müssen, die wertvolle Arbeit für schlechte Bezahlung machen. Diese Morgengedanken sind nicht lange überarbeitet worden aber ich freue mich auf eine rege Diskussion. Und zum Schluss: Ich bin immer wieder erstaunt, dass so viele Rechtschreibprüfungen der verschiedenen PC-Programme Wörter wie „Werteorientierung“ oder „Wertebildung“ nicht kennen 😉

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Betrachtungen

Frieden und Sicherheit? Betrachtung eines Friedenslaien

Frieden und Sicherheit?

Morgen, am 6. November, ist der internationale Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten, den die Uno 2001 festgelegt hat. Die Bezeichnung des Aktionstages macht mich stutzig. Es geht also darum, die Folgeschäden eines Krieges zu minimieren. Vielleicht bin ich naiv, aber Krieg kann für mich nicht mehr oder weniger schlimm sein. Krieg ist Krieg und daher sollte er vermieden werden. Manche behaupten, Sicherheit sei eine Voraussetzung für Frieden. Stimmt das? Ich bin weder Friedensforscherin noch Militärsachverständige, aber ich glaube, Frieden und Sicherheit bedingen sich auf eine andere Art. Nicht die Sicherheit schafft den Frieden, der Frieden schafft die Sicherheit. Wo Sicherheit aufgebaut werden soll, ist Angst die grundlegende Motivation. Eine solche Motivation führt zu verkrampften Handlungen. Wer Angst hat, hat eine gestörte und geschlossene Haltung sich selbst und der Umwelt gegenüber. Er wird sich bewaffnen, um sich zu beschützen. Diese äußere Handlung kennen wir aus Zeiten des kalten Kriegs und erleben sie gerade wieder. Innerlich unterstellt der ängstliche, dass andere Menschen gefährlich und damit negativ bewertet sind. Damit entsteht ein negatives Weltbild. Das eigene Leben wird als bedroht gesehen, das lässt Aggressionen wachsen. So kann vielleicht eine vorgetäuschte Sicherheit entstehen, aber kein Frieden. Denn zum Frieden gehört ein Weltbild, das von Toleranz und Wohlwollen geprägt ist. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Sicherheit ist kein Weg zum Frieden. Der Frieden, der durch Sicherheit entsteht, ist nur eine Ruhephase in einer Situation der Grundbedrohung. So kann man nicht friedvoll zusammen leben. Wenn wir aber die Konditionen umdrehen, sieht es schon anders aus. Wenn wir zuerst den Frieden schaffen, dann entsteht Sicherheit. Echte Sicherheit, in der niemand sich bewaffnen will, weil er ein positives Weltbild hat. Jetzt sagen Kritiker: Aber es gibt immer wieder schlechte Menschen. Ja, das stimmt, doch noch sind sie in jedem Fall die Ausnahme. Wenn wir bedenken, dass 2013 etwa 6 Millionen Straftaten in der Bundesrepublik registriert waren, dann hört sich das zuerst schlimm an. Doch zu diesen Straftaten gehören auch Delikte wie Versicherungsbetrug, Schwarzarbeit und Vergehen gegen die öffentliche Ordnung. Wir leben nicht in einer gefährlichen Welt, wie uns immer wieder eingeredet wird. Sicher kann jeder von uns angegriffen werden, doch sind die Chancen ausgesprochen gering. Ebenso können Natur- und Umweltkatastrophen unser Leben bedrohen, verletzen oder beenden. Hiergegen wird nicht an Sicherheit aufgerüstet. Risiko gehört zum Leben. Dieses Schicksal teilen die Menschen mit allen anderen Lebewesen und das ist durch nichts zu verhindern. Die Angst um den Verlust des eigenen Lebens oder Besitzes ist oft eine vorgeschobene Angst. Wie viele fürchten in Wahrheit nur die Angst vor Veränderung. Das Risiko einer Erkrankung, eines Verkehrsunfalls oder einer seelischen Verletzung wird ebenfalls nicht so hoch gewertet wie das eine Angriffs durch einen gefährlichen Artgenossen. Warum nicht? Weil es immer so schön eindimensional und einfach ist, die Gefahr auf andere zu projizieren. Chemie im Essen ist eben nicht sichtbar, die Klimakatastrophe will man nicht wahrhaben. Um wirklich sicher zu sein, müsste man sein eigenes Leben umstellen, einfach anders leben, essen, arbeiten als bisher. Doch die Risiken des Gewohnten nimmt man gern in Kauf. Schließlich haben es ja alle so gemacht. Dann lieber eine Knarre im Nachtschrank, falls mal ein Mörder vorbeikommt. Lebte der einzelne Mensch im Frieden mit sich selbst, bräuchte er nicht jedem anderen eine Kriegsabsicht zu unterstellen. Das gilt auch für Völker und Staaten. Zurück zum Aktionstag am 6. November. Warum befassen wir uns mit den Folgen eines Krieges, statt mit seinen Ursachen? Wir sollten Frieden schaffen, damit Sicherheit herrscht. Es gibt nicht viele Menschen, die in Frieden ihre Kinder aufziehen, gesund leben und ihr Glück finden könnten und dennoch lieber zu den Waffen greifen würden. Schaffen wir Frieden, dann sind Aktionstage wie der morgige überflüssig.

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Freiheit contra Bequemlichkeit

Was sind eigentlich Werte? Für mich persönlich ist Freiheit ein Wert. Allerdings scheint mir, dass eben dieser Wert in beständiger Konkurrenz mit dem Wert der Bequemlichkeit steht. Doch kann es dieses Konkurrenzverhalten wirklich geben? Ist Freiheit, wie es in einem bekannten Oldie heißt „nothing left to loose“? Oder ist Freiheit die Summe aller Möglichkeiten. Sicher ist, wo Freiheit ist, da sind keine Bevormundung, keine Kontrolle. Aber in Freiheit gibt es auch keine Versorgung. Das Haus der Werte soll diesen Wert „Freiheit“ hochhalten. Deshalb werden keine öffentlichen Gelder beantragt. Nur wer frei ist, kann sich entfalten. Und es gibt in Freiheit keine Zensur. Das bedeutet auch, dass der Entfaltung keine vorzeitige Richtung gegeben wird. Ein schwieriges Unterfangen ist das. Künstler, die ins Haus der Werte einziehen, wie beispielsweise Volkmar Koch mit seinem Atelier, testen sich und probieren sich aus. Sie haben keine Vorgaben. Sie wissen nicht, ob sie ihre Kunst verkaufen können, nicht einmal, ob sie jemanden finden, dem sie gefällt. Sie arbeiten also nicht „marktorientiert“. Das wirkt komisch. Schließlich arbeiten alle irgendwie markt- und zielgruppenorientiert. Doch was bringt diese Orientierung wirklich?  Die Plastikostereier und die Kunststoffengelchen in den Supermärkten sind marktorientiert. Noch viel besser sind die neuen Medien orientiert am Markt und damit am Verbraucher. PC-Spiele und Konsolen sind immer noch Verkaufsrenner. Marktorientiert bedeutet: Das Produkt wird gekauft. Bedeutet es auch, es bringt Gewinne? Nicht unbedingt und meistens eher nicht. Denn die sozialen und ökologischen Folgen müssen bezahlt werden und zwar teuer. Die Zeche bezahlen zwar nicht die Hersteller sondern die Verbraucher aber erst später. Und dann stört es niemanden mehr. Nur, dass immer höhere Schäden für immer mehr Menschen entstehen. Die marktfähigen Produkte setzen häufig auf Bequemlichkeit für den Kunden. Wer kann, macht es sich leicht. Rechnen wir aber einmal die Kosten für all die Haltungsschäden aus, die durch Medienkonsum entstehen, dann ist das schon ziemlich teuer. Und es muss von der Allgemeinheit bezahlt werden. Hinzu kommen die Kosten für die vielen zusätzlichen Sozialprogramme für Schüler und andere Mediengeschädigte. Nein, ich habe nichts gegen Medien, ohne Medien gäbe es dieses Blog nicht. Aber Medien sind bequem und sehr teuer. Sie sind nur gewinnbringend für die Anbieter. Die Preise für die Nutzer können schnell utopisch hoch werden. Und das gilt auch für die bequemen, preiswerten Pestizide. Wie schön, sich bei der Gartenarbeit nicht bücken zu müssen. Aber wie unbequem wird es, wenn die Böden dann schlussendlich unfruchtbar und die Erträge giftig geworden sind. Kunststoffe sind bequem. Aber inzwischen haben nicht mehr die Freiheit, gesund zu leben und gesund, altersbedingt zu sterben. Viele sterben an unbequemen Erkrankungen. Ist das Freiheit? Nein, das ist Bequemlichkeit. Bequem ist das Haus der Werte nicht. Es fordert Einsatz und Mühe. Aber es ist frei. Es bietet die Möglichkeit, sich selbst ohne Gängelei und ohne Folge zu entfalten.

Aber es gibt selbstverständlich die Frage „Wollen Menschen lieber Freiheit oder lieber Bequemlichkeit?“ Freiheit wollen meist nur wenige, Bequemlichkeit scheint vielen zu gefallen. Doch die Bequemlichkeit wird schnell unbequem, wenn Körper, Geist und Seele unterfordert und damit krank werden. Dadurch entsteht dann der nächste Kostenfaktor der modernen marktorientierten Angebote. Das Individuum zahlt oft mit Gesundheit, Lebensfreude und Lebenskraft.

 

 

Vielleicht gelingt es, mit der Umfrage ein Bild über die Meinung der Leser zu erhalten.

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